Studientipps: Schnupper Urlaub in Berlin verbringen
Berlin hat unglaublich viel zu bieten. Wer einen Aufenthalt in Deutschlands Hauptstadt plant, wird wahrlich nicht enttäuscht. Die Metropole ist ein Fest für die Sinne, an nahezu jeder Ecke bekommt man Aufregendes zu Gesicht.

01. Jul, 2011 
Ein Stipendium hat die Aufgabe, begabte Menschen zu fördern, damit diese in ihrem Wirken nicht von den eigenen begrenzten finanziellen Mitteln behindert werden. Gefördert werden junge Künstler, Autoren, Wissenschaftler, Sportler und Studenten. Kriterien für die Vergabe können politische, soziale oder kirchliche Hintergründe haben.
Stiftungen sind im deutschen Rechtsraum die einzige Möglichkeit, praktisch bis in alle Ewigkeit nachfolgende Generationen an persönliche Verfügungen zu binden.
Stiftungen werden häufig mit gemeinnützigen Vereinen verwechselt, die für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben auf Spendeneinnahmen angewiesen sind und gegen Gebühren Mitglieder aufnehmen. Dabei unterscheiden sich Verein und Stiftung in vielen Aspekten, angefangen damit, dass Stiftungen nicht unbedingt gemeinnützig sein müssen.
Wer Stipendium sagt, meint meistens Geld. Doch nicht immer besteht ein Stipendium allein aus Geld. Ebenso werden Atelierplätze für Künstler, Praktika oder Zugang zu renommierten Forschungsanstalten angeboten. Woraus sich ein Stipendium genau zusammensetzt, unter welchen Bedingungen es vergeben wird und wie großzügig es ausfällt, hängt vom den Stipendienträgern ab.
Aufgrund ihres jahrhundertelangen Wirkens, teil im gleißenden Rampenlicht der Öffentlichkeit, haben es einige Stiftungen zu Berühmtheit gebracht.
Stiftungen können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sie entstanden im Mittelalter. Wohlhabende Stifter hofften, durch Mildtätigkeit und Abtretungen an die Kirche den Wohlgefallen Gottes zu erlangen und sich gleichzeitig den Weg in den Himmel zu ebnen. Aus der heutigen Sicht mag dies lächerlich oder profan klingen. Doch wer so denkt, vergisst, welche Macht im Mittelalter die Kirche besaß und mit welcher Frivolität sie gottesfürchtige Menschen gefügig machte und ihre Geldbeutel öffnete. Einen Platz im Paradies und den Gefallen Gottes erreichte man durch das Prinzig quid pro quo, Geld gegen Himmel, Güter gegen göttliches Wohlwollen.