Stiftungen im Rahmen von Unternehmensverkäufen
Als Besitzer von einem Unternehmen kann es mit der Zeit dazu kommen, dass man plant die Firma abzutreten. es gibt diverse Gründe für einen solchen Schritt und so gehen manche in die Rente oder planen vielleicht auch eine Auswanderung. Ein Problem ergibt sich dann, wenn man keinen passenden Nachfolger in den eigenen Reihen hat bzw. sich auch unsicher ist, welche Käufer es wirklich ehrlich meinen.

01. Feb, 2012 
Stiftungen sind im deutschen Rechtsraum die einzige Möglichkeit, praktisch bis in alle Ewigkeit nachfolgende Generationen an persönliche Verfügungen zu binden.
Stiftungen werden häufig mit gemeinnützigen Vereinen verwechselt, die für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben auf Spendeneinnahmen angewiesen sind und gegen Gebühren Mitglieder aufnehmen. Dabei unterscheiden sich Verein und Stiftung in vielen Aspekten, angefangen damit, dass Stiftungen nicht unbedingt gemeinnützig sein müssen.
Aufgrund ihres jahrhundertelangen Wirkens, teil im gleißenden Rampenlicht der Öffentlichkeit, haben es einige Stiftungen zu Berühmtheit gebracht.
Stiftungen können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sie entstanden im Mittelalter. Wohlhabende Stifter hofften, durch Mildtätigkeit und Abtretungen an die Kirche den Wohlgefallen Gottes zu erlangen und sich gleichzeitig den Weg in den Himmel zu ebnen. Aus der heutigen Sicht mag dies lächerlich oder profan klingen. Doch wer so denkt, vergisst, welche Macht im Mittelalter die Kirche besaß und mit welcher Frivolität sie gottesfürchtige Menschen gefügig machte und ihre Geldbeutel öffnete. Einen Platz im Paradies und den Gefallen Gottes erreichte man durch das Prinzig quid pro quo, Geld gegen Himmel, Güter gegen göttliches Wohlwollen.