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	<description>Die Infoseite für Förderungen</description>
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		<title>Stiftungen im Rahmen von Unternehmensverkäufen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Studi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stiftungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Besitzer von einem Unternehmen kann es mit der Zeit dazu kommen, dass man plant die Firma abzutreten. es gibt diverse Gründe für einen solchen Schritt und so gehen manche in die Rente oder planen vielleicht auch eine Auswanderung. Ein Problem ergibt sich dann, wenn man keinen passenden Nachfolger in den eigenen Reihen hat bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stiftungsindex.org/wp-content/uploads/2012/02/Unternehmensverkauf-300x225.jpg" alt="Haus aus Geldscheinen" title="Stiftung im Rahmen von Unternehmensverkäufen" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-57" /><strong>Als Besitzer von einem Unternehmen kann es mit der Zeit dazu kommen, dass man plant die Firma abzutreten. es gibt diverse Gründe für einen solchen Schritt und so gehen manche in die Rente oder planen vielleicht auch eine Auswanderung. Ein Problem ergibt sich dann, wenn man keinen passenden Nachfolger in den eigenen Reihen hat bzw. sich auch unsicher ist, welche Käufer es wirklich ehrlich meinen.</strong></p>
<p><span id="more-47"></span></p>
<h2>Externe Berater helfen</h2>
<p>Das Unternehmen soll wie gewünscht weitergeführt werden, denn hier muss auch an die Mitarbeiter gedacht werden, die in der Firma einer Anstellung nachgehen. Bei einem <a href="http://www.hsai.de/content/Unternehmensverkauf" target="_blank" class="liexternal">Unternehmensverkauf</a> ist man aber nicht mehr nur auf sich alleine gestellt, sondern kann sich auch an einen externen Berater wenden, welcher sich mit diesem Themenbereich auskennt. Solcher Berater sind zum einen bei der IHK der entsprechenden Region tätig oder aber man sucht über das Internet nach entsprechenden Verbänden. Hier ist auch darauf zu achten, dass es sich um eine seriöse Beratung handelt und es auch nicht zu Unkosten kommt, auf welche man nicht vorbereitet worden ist.</p>
<h2>Unter dem Dach einer Stiftung</h2>
<p>Bei einem Unternehmensverkauf auf eine solche <a href="http://www.quant-consulting.de/" target="_blank" class="liexternal">Beratung</a> zu setzen, kann sich lohnen, denn hier wird auf alle relevanten Details eingegangen, auf die man als Unternehmen zu achten hat, damit der Verkauf auch erfolgreich verläuft. Mitunter gibt es nicht nur Tipps zu den einzelnen Schritten, die man unternehmen muss, sondern es können auch Kontakte zu passenden Käufern hergestellt werden, die das Unternehmen möglicherweise auch so weiterführen, wie man es sich als Besitzer wünscht. Je nach Branche kann ein Unternehmen auch unter dem Dach einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Stiftung</a> weitergeführt werden und auch hier muss erst einmal nach einem entsprechenden Käufer gesucht werden. Ein reibungsloser Ablauf ist bei einem solchen Verkauf immer wichtig, denn hier geht es oft um hohe Kosten und mitunter auch um einen großen Betrieb, welchen man in den letzten Jahren aufgebaut hat.</p>
<p>IMG: fuxart &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Studientipps: Schnupper Urlaub in Berlin verbringen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 08:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Studi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Berlin hat unglaublich viel zu bieten. Wer einen Aufenthalt in Deutschlands Hauptstadt plant, wird wahrlich nicht enttäuscht. Die Metropole ist ein Fest für die Sinne, an nahezu jeder Ecke bekommt man Aufregendes zu Gesicht. Komfortable Unterkünfte in der Hauptstadt Unterkünfte gibt es viele in Berlin, für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Ob man ein komfortables [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stiftungsindex.org/wp-content/uploads/2011/07/Weltzeituhr.jpg" alt="In Berlin erwarten den Besucher Alexanderplatz, Brandenburger Tor und Fernsehturm, aber noch viel mehr" title="Berlin als Urlaubsziel" width="424" height="283" class="alignleft size-full wp-image-41" /><strong>Berlin hat unglaublich viel zu bieten. Wer einen Aufenthalt in Deutschlands Hauptstadt plant, wird wahrlich nicht enttäuscht. Die Metropole ist ein Fest für die Sinne, an nahezu jeder Ecke bekommt man Aufregendes zu Gesicht.</strong></p>
<p><span id="more-40"></span></p>
<h2>Komfortable Unterkünfte in der Hauptstadt</h2>
<p>Unterkünfte gibt es viele in Berlin, für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Ob man ein komfortables <a href="http://www.in-berlin-brandenburg.com/Verzeichnis/H/Hotel/" class="liexternal">Hotelzimmer</a> bucht, oder einen Campingplatz aufsucht – eines haben die Domizile gemein: sie liegen im Herzen der Großstadt. Auf einer geführten Sightseeingtour lernt man Berlin am besten kennen, dafür stehen diverse Busse zur Verfügung, wo man selbst unter freiem Himmel Platz nehmen kann. Andererseits ist eine Dampferfahrt nicht weniger interessant, entlang der Spree reihen sich zahllose Highlights aneinander. Mit dem „Doppeldeckerbus“ Linie 100 fahren Besucher besonders preiswert quer durch Berlin. Die halbstündige Tour beginnt am berühmten Bahnhof Zoo und führt zunächst zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche nahe dem Kurfürstendamm. Eine weitere Station ist der Zoologische Garten mit dem reizvollen Elefantentor und das angrenzende Aquarium. Ein Besuch sollte man nicht verpassen, wenn man Amphibien, Fische und Reptilien auf insgesamt drei Etagen entdecken möchte.</p>
<h2>Reichstag im Fokus des Interesses</h2>
<p>Das kolossale Reichstagsgebäude ist ein absolutes Muss eines Aufenthalts, eine Begutachtung der Kuppel muss jedoch zwei Werktage vorher per Fax, E-Mail oder auf dem Postweg angemeldet sein. Schönstes Highlight ist und bleibt vermutlich das Brandenburger Tor, das historische Bauwerk liegt sogar nur einige Minuten vom Reichstag entfernt und kann somit gut zu Fuß erreicht werden. Das Nationalsymbol ist ein echter Blickfang und steht noch heute für die Einheit Deutschlands. Die Straße Unter den Linden liegt gleich nebenan, die Flaniermeile Friedrichstraße lässt hingegen Shoppingherzen höher schlagen. Wer sich für besonders kunstvoll verzierte Bauwerke interessiert, darf das Zeughaus nicht außen vor lassen, es stammt aus dem Jahr 1695. Heute sind hier viele Ausstellungsstücke des Historischen Museums untergebracht. Ein weiteres hervorstechendes Wahrzeichen der Hauptstadt ist der Berliner Dom. Das reich ornamentierte Bauwerk fällt durch die grandiosen Kuppeln ganz besonders auf. </p>
<h2>Drehort Alexanderplatz</h2>
<p>Zielpunkt ist der weltberühmte Alexanderplatz, der „Alex“ ist der beliebteste Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Im Mittelpunkt eines Besuchs steht der Fernsehturm, die Aussichtsplattform in über 200 Metern Höhe gibt den wohl schönsten Blick über Berlin preis. Benachbart trifft man auf die Weltzeituhr, ein äußerst bekannter Versammlungsort für Touristen und Einheimische. Besucher könnten sich auch für die berühmtesten Drehorte der Metropole interessieren. Auch dies stellt kein Problem dar, man schließt sich einfach einer Besichtigungstour an. </p>
<p>Fotolia-Nutzer &#8216;berlin2020&#8242; erstellte das Bildmaterial.</p>
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		<title>Stipendien – wer vergibt sie?</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 12:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Studi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stipendien]]></category>
		<category><![CDATA[Bedingungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Stipendium hat die Aufgabe, begabte Menschen zu fördern, damit diese in ihrem Wirken nicht von den eigenen begrenzten finanziellen Mitteln behindert werden. Gefördert werden junge Künstler, Autoren, Wissenschaftler, Sportler und Studenten. Kriterien für die Vergabe können politische, soziale oder kirchliche Hintergründe haben. In Deutschland werden viele Stipendien von Stiftungen vergeben. Weiterhin gibt es ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stiftungsindex.org/wp-content/uploads/2011/02/Fotolia_18470150_XS-300x195.jpg" alt="" title="Stipendien – wer vergibt sie?, Foto: gwimages - Fotolia.com" width="300" height="195" class="alignleft size-medium wp-image-27" /><strong>Ein Stipendium hat die Aufgabe, begabte Menschen zu fördern, damit diese in ihrem Wirken nicht von den eigenen begrenzten finanziellen Mitteln behindert werden. Gefördert werden junge Künstler, Autoren, Wissenschaftler, Sportler und Studenten. Kriterien für die Vergabe können politische, soziale oder kirchliche Hintergründe haben.</strong></p>
<p><span id="more-26"></span></p>
<p>In Deutschland werden viele Stipendien von Stiftungen vergeben. Weiterhin gibt es ein Begabtenförderungswerk, welches innerhalb eines Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Stipendien ausschüttet. Gefördert wird jährlich eine bestimmte Anzahl von Studenten. Wie viele, das entscheidet das Bundesministerium. Dieses hat auch die Kompetenz, Gelder zu kanalisieren. Durch die Einführung beziehungsweise Erhöhung der Studiengebühren bei gleichzeitiger Anhebung der Zahl der jährlichen Stipendiaten werden finanzielle Mittel vom breiten Studentenvolk weg und hin zu besonders begabten Studenten gelenkt.</p>
<h2>Bedingungen</h2>
<p>Generell müssen künftige Stipendiaten, um als stipendiumwürdig zu gelten, ausreichende Leistungen auf dem Gebiet nachweisen, für das sie Stipendien beantragen. Gelegentlich ist auch die ökonomische Bedürftigkeit nachzuweisen. Alles weitere hängt von vom Spender ab.</p>
<p>Bei kirchlichen Insitutionen ist die richtige Religion ausschlaggebend. Diskrete Ermittlungen bezüglich des Familienhintergrunds können erwartet werden. Selbst die evangelische Kirche ist nicht begeistert von Scheidungen und Patchworkfamilien.</p>
<h2>Parteinahe Stiftungen</h2>
<p>Sehr viel liberaler gehen parteinahe Stiftungen vor. Sie verlangen keine Parteimitgliedschaft oder einen späteren Parteieintritt. Noch nicht einmal die vollständige Konformität mit der Parteidoktrin. Lediglich als aufgeschlossen für die Prinzipien der Partei müssen sich Anstragsteller auf ein Stipendium erklären. Dabei darf sich durchaus kritisch präsentiert werden. Parteiliche Gremien möchten gute akademische Leistungen sehen, nach Möglichkeit gepaart mit gesellschaftlichem, sozialem oder politischem Engagement. Politische Parteien fördern selbständige, verantwortungsbewusste junge Menschen.</p>
<h2>Aufstiegsstipendium</h2>
<p>Ein Exot in der deutschen Stipendienlandschaft ist das „Aufstiegsstipendium“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Dieses hat sich die Unterstützung von besonders motivierten und begabten Berufstätigen zur Aufgabe gemacht. Wer dieses Stipendium beantragen möchte, muss eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens zwei Jahre im Beruf nachweisen. Weiterhin ist der Nachweis hoher beruflicher Leistungsfähigkeit gefordert. Hierzu kann die Gesamtnote der Ausbildungsprüfung herangezogen werden. Alternativ kann ein künftiger Stipendiat von seinem Arbeitgeber vorgeschlagen werden. Den Vorschlag muss der Arbeitgeber schriftlich fassen und begründen. Dieses Stipendium wird nur vergeben, wenn der Antragsteller vorher noch nicht studiert hat. Eine formelle Altersgrenze für Stipendiaten besteht nicht.</p>
<p>In der Regel handelt es sich beim Stipendium um finanzielle Mittel. Gelegentlich sind diese an gewisse Ausgaben gekoppelt, beispielsweise das Büchergeld. Stipendien können aber auch einen Atelierplatz für Maler, Praktika oder den Zugang zu besonders renommierten Foschungsinstituten enthalten.</p>
<h2>Herkunft</h2>
<p>Zu guter Letzt: Wie kommt das Stipendium zu seinem Namen? Je nach Quelle werden unterschiedliche Herleitungen präsentiert. Das kann daran liegen, dass das Wort offenbar aus zwei Worten des Lateinischen komponiert ist, stips und pendo. Es ist das Stips, welches Verwirrung stiftet, denn es besitzt eine Fülle möglicher Bedeutungen: Zoll, Strafe, Unterstützung, Sold, Beistand Tribut und Steuer sind nur einige davon. Pendo leitet sich von pendere ab und bedeutet, wunderbar wenigdeutig, zahlen oder wiegen. Stipendien soll es schon im alten Rom gegeben haben, denn so wurden Lehrer- und Rektorengehälter genannt. Besonders üppig können die nicht gewesen sein, denn es wird vermutet, dass stips unter anderem auch die Bezeichnung für Almosen im alten Rom war.</p>
<p>Foto: gwimages &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Eine Stiftung gründen für die Ewigkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 17:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Studi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Stiftungen sind im deutschen Rechtsraum die einzige Möglichkeit, praktisch bis in alle Ewigkeit nachfolgende Generationen an persönliche Verfügungen zu binden. Wer genehmigt Stiftungen? Die Anerkennung von Stiftungen obliegt der Stiftungsbehörde. Dorthin müssen sich alle Personen, Personengruppen, Familien oder Unternehmen wenden, wenn sie eine Stiftung gründen möchten. Technisch formuliert werden Stiftungen errichtet. Sind sie einmal rechtsfähig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stiftungsindex.org/wp-content/uploads/2011/02/Frau-Touchscreen-300x223.jpg" alt="" title="Eine Stiftung gründen für die Ewigkeit, Foto: vladislav susoy - Fotolia.com" width="300" height="223" class="alignleft size-medium wp-image-15" /><strong>Stiftungen sind im deutschen Rechtsraum die einzige Möglichkeit, praktisch bis in alle Ewigkeit nachfolgende Generationen an persönliche Verfügungen zu binden.</strong></p>
<p><span id="more-14"></span></p>
<h2>Wer genehmigt Stiftungen?</h2>
<p>Die Anerkennung von Stiftungen obliegt der Stiftungsbehörde. Dorthin müssen sich alle Personen, Personengruppen, Familien oder Unternehmen wenden, wenn sie eine Stiftung gründen möchten. Technisch formuliert werden Stiftungen errichtet. Sind sie einmal rechtsfähig und geschäftsfähig, sind sie anerkannt.</p>
<p>Stiftungen benötigen zur Anerkennung im Prinzip drei Dinge: Die förmliche Willenserklärung seitens der Stifter inklusive Definition des Zwecks der  künftigen Stiftung, das Versprechen, diese mit einem Vorstand auszustatten und ein adäquates Vermögen. </p>
<p>Im Fall von gemeinnützigen Stiftungen prüft das Finanzamt oder das Finanzministerium, ob aus den Erträgen des in die Stiftung eingehenden Vermögen die Stiftungsziele dauerhaft realisiert werden können.<br />
Generell genügt für die Anerkennung einer Stiftung eine recht einfache Schriftform. Soll jedoch Grundbesitz an die Stiftung gehen, muss ein Notar dies beurkunden.</p>
<h2>Einfluss der Stiftungsgründer</h2>
<p>In der Stiftungssatzung wird nicht nur Ziel und Zweck derselben festgelegt. Auch der Einfluss des Stiftungsgründers wird dort festgehalten. Wünscht dieser Einfluss auf das Stiftungsgeschäft zu nehmen, so muss dies explizit festgehalten werden. Wird dazu keine Angabe gemacht, so ist die Stiftung fortan von ihrem Gründer unabhängig. Stiftungsgründer können sich das Recht zur alleinigen Entscheidung, ein Partizipierungsrecht in Entscheidungsprozesse oder ein Vetorecht einräumen. Auch können sie allein den Vorstand bilden oder sich als Mitglieder von Stiftungsorganen einsetzen. Wünscht ein Stifter über den Tod hinaus Einfluss auf die Stiftungsgeschäfte zu nehmen, so kann er das per Testamentsvollstrecker tun.</p>
<p>Dies bietet eine Fülle von Vorteilen für Personen, die ihr Vermögen nach ihrem Ableben in ihrem Sinne verwendet wissen möchten, und das praktisch ohne zeitliche Begrenzung. Während die dauerhaftesten Testamentsverfügungen 30 Jahre nach dem Tod des Erblassers erlöschen, haben Stiftungsbestimmungen ewige Gültigkeit. Weiterhin stellt der Erblasser sicher, dass ein Grundstock an Vermögen erhalten bleibt. Vererbte er die Gesamtheit seines Vermögens an Verwandte, nahestehende Personen oder auch an gemeinnützige Organisationen, so wären diese mehr oder weniger frei in ihrer Entscheidung, wie sie den geerbten Betrag oder die geerbten Güter verwenden. Mit einer Stiftung erreichen Stifter folglich zwei wichtige Ziele: Vermögen bleibt erhalten und wird zudem so verwendet, wie es die Stifter für richtig halten.</p>
<p>Tatsächlich haben zahlreiche vermögende Personen, Künstler, Industrielle, Erben und andere, ihre Güter und Gelder in Form von Stiftungen hinterlassen. Letztendlich haben sie damit Erbstreitigkeiten vermieden und ungeliebten aber erbberechtigten Verwandten ein Schnippchen geschlagen, die sich in letzter Instanz mit ihrem Pflichtteil am Erbe begnügen mussten, was oft immernoch hoch genug ausfiel. Im Gegensatz zu Verwandten mit Pflichterbteil geht der Staat häufig leer aus, wenn Güter oder Vermögen einer Stiftung übertragen werden.</p>
<h2>Stiftung und Steuern</h2>
<p>Das deutsche Recht sieht für gemeinnützige Stiftungen eine Reihe von Steuererleichterungen vor. Gänzlich von der Mehrheit der Steuern befreit sind in der Regel kirchliche, mildtätige und gemeinnützige Stiftungen. Letztere sind von Schenkungs- und Erbschaftssteuer immer befreit. Nicht gemeinnützige Stiftungen genießen keine steuerlichen Vorteile. Bei Familienstiftungen fällt alle 30 Jahre die sogenannte Erbersatzsteuer an, da sich die Stiftung in den Augen des Gesetzgebers selbst beerbt. Übrigens: Der Ausdruck „stiften gehen“ wurde geprägt, weil Stiftungen häufig dazu benutzt werden, Vermögen und Güter der Besteuerung zu entziehen. Inzwischen ist er auch Synonym für „ungesehen verschwinden“.</p>
<p>Foto: vladislav susoy &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Stiftungen für jeden Zweck</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 12:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Studi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arten]]></category>
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		<category><![CDATA[Struktur]]></category>
		<category><![CDATA[Zweck]]></category>

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		<description><![CDATA[Stiftungen werden häufig mit gemeinnützigen Vereinen verwechselt, die für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben auf Spendeneinnahmen angewiesen sind und gegen Gebühren Mitglieder aufnehmen. Dabei unterscheiden sich Verein und Stiftung in vielen Aspekten, angefangen damit, dass Stiftungen nicht unbedingt gemeinnützig sein müssen. Arten von Stiftungen Stiftungen werden entweder gegründet, um eigene Projekte durchzuführen, oder um die Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stiftungsindex.org/wp-content/uploads/2011/02/Frauen-arbeiten-300x189.jpg" alt="" title="Stiftungen für jeden Zweck, Foto: Gernot Krautberger - Fotolia.com" width="300" height="189" class="alignleft size-medium wp-image-19" /><strong>Stiftungen werden häufig mit gemeinnützigen Vereinen verwechselt, die für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben auf Spendeneinnahmen angewiesen sind und gegen Gebühren Mitglieder aufnehmen. Dabei unterscheiden sich Verein und Stiftung in vielen Aspekten, angefangen damit, dass Stiftungen nicht unbedingt gemeinnützig sein müssen.</strong></p>
<p><span id="more-18"></span></p>
<h2>Arten von Stiftungen</h2>
<p>Stiftungen werden entweder gegründet, um eigene Projekte durchzuführen, oder um die Arbeit Dritter finanziell zu unterstützen. Im ersten Fall spricht man von Förderstiftungen, im zweiten von operativen Stiftungen. Gemeinsam ist beiden, dass sie in der Regel für die Ewigkeit angelegt sind. </p>
<h2>Nutzen</h2>
<p>Stiftungen werden für alle erdenklichen Zwecke eingerichtet. Sie können gemeinnützig oder privatnützig sein. Gemeinnützige Stiftungen genießen steuerliche Vorteile, privatnützige nicht. Gemeinnützige Zwecke wären Erhaltung von Kulturgütern, Speisung der Armen, Förderung behinderter oder besonders begabten Menschen, Forschung auf dem Gebiet des Klimachutzes, Bau und Erhalt von Krankenhäusern, um nur einige zu nennen. Privatnützig bedeutet, dass eine Stiftung zu Gunsten eines Personenkreises oder einer einzelnen Person angelegt wird. Im Bereich der Familie kommen Stiftungen vor, in denen ein testamentarisch zugedachtes Vermögen bis zur Volljährigeit des Erben verwaltet wird. Gelegentlich wird auf diese Weise ein besonders verschwenderisches Familienmitglied davon abgehalten, das Familiengeld bis zur Neige zu verprassen. Weiterhin kommen privatnützige Stiftungen in Unternehmen vor. Sie ermöglichen Betrieben die soziale Versorgung von Betriebsangehörigen, ohne Beiträge von den Versorgten zu fordern. Das deutsche Recht sieht sogar eine Stiftungsform mit der Bezeichnung  Stiftung und Co. KG vor. Diese ist ein nützliches Instrument für Kommanditgesellschaften, die Unternehmensnachfolge zu regeln. Als Handelsgesellschaft wird diese ins Handelsregister eingetragen.</p>
<h2>Innere Struktur</h2>
<p>Der augenfälligste Unterschied zum Verein ist sicherlich, dass die Stiftung keine Mitglieder hat. Ihre höchste Instanz und Vertretung nach außen übernimmt ein Vorstand, der nicht zwingend so bezeichnet werden muss. Ebenso könnte er sich Direktion oder Management nennen. Große Stiftungen besitzen darüber hinaus noch weitere Gremien, die Verwaltungs- und Repräsentationsaufgaben wahrnehmen.</p>
<h2>Finanzen</h2>
<p>Alles beginnt mit einem Vermögen, welches bei Einrichtung einer Stiftung dieser gewidmet wird. Das Vermögen wird im Namen der Stiftung ertragbringend angelegt und muss so groß sein, dass es den Projekten, die die Stiftung durchführt oder unterstützt, langfristig gerecht werden kann. Es sind die Erträge, die in stiftungseigene oder fremde Projekte fließen. Das Grundvermögen wird erhalten und produziert immer weiter die für die Stiftungsaufgaben notwendigen Gelder. Dieses Prinzip erlaubt es, Stiftungen über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte zu erhalten. Trotzdem dürfen Stiftungen Geldspenden entgegennehmen. Viele verzichten allerdings darauf, nicht nur, weil sie finanziell gut ausgestattet sind, sondern um sich den Ruf der Unabhängigkeit von fremden Interessen zu bewahren.Über die rechtskonforme Finanzverwaltung von Stiftungen wacht die Stiftungsaufsicht.</p>
<h2>Stiftungen und die Öffentlichkeit</h2>
<p>Vereine und Handelsfirmen sind der Öffentlichkeit in einem rechtlich festgelegten Maß auskunftsverpflichtet. Es existieren Handels- und Vereinsregister, die von jeder juristischen Person eingesehen werden können. Dies ist bei Stiftungen anders. Es existiert kein rechtsverbindliches Striftungsregister. Zwar werden Stiftungen von regionalen Behörden in Listen geführt, jedoch haben diese lediglich groben Orientierungscharakter. Die Einsicht dieser Listen ist von Behörde zu Behörde unterschiedlich geregelt. In einigen Bundesländern finden Bürger Stiftungsverzeichnisse im Internet, in anderen Bundesländern muss, wer Einsicht in das Verzeichnis begehrt, ein berechtigtes Interesse nachweisen.</p>
<p>Foto: Gernot Krautberger &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Arten von Stipendien – im Dschungel der Fördermittel</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 12:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Studi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stipendien]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Sportstipendium]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Stipendium sagt, meint meistens Geld. Doch nicht immer besteht ein Stipendium allein aus Geld. Ebenso werden Atelierplätze für Künstler, Praktika oder Zugang zu renommierten Forschungsanstalten angeboten. Woraus sich ein Stipendium genau zusammensetzt, unter welchen Bedingungen es vergeben wird und wie großzügig es ausfällt, hängt vom den Stipendienträgern ab. Stipendien im Hochschulbereich Das Bundeministerium für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stiftungsindex.org/wp-content/uploads/2011/02/Fotolia_6399607_XS-200x300.jpg" alt="" title="Arten von Stipendien – im Dschungel der Fördermittel, Foto: Andrey Kiselev - Fotolia.com" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-6" /><strong>Wer Stipendium sagt, meint meistens Geld. Doch nicht immer besteht ein Stipendium allein aus Geld. Ebenso werden Atelierplätze für Künstler, Praktika oder Zugang zu renommierten Forschungsanstalten angeboten. Woraus sich ein Stipendium genau zusammensetzt, unter welchen Bedingungen es vergeben wird und wie großzügig es ausfällt, hängt vom den Stipendienträgern ab.</strong></p>
<p><span id="more-5"></span></p>
<h2>Stipendien im Hochschulbereich</h2>
<p>Das Bundeministerium für Bildung und Forschung schreibt eine Vielzahl von Stipendien für Studierende und Promovenden, also Studenten in der Promovierungsphase, aus. Die Ausschreibung erfolgt über zwölf vom Bundesministerium anerkannte Förderungswerke: die Studienstiftung des deutschen Volkes, die Heinrich Böll-Stiftung, die Friedrich Ebert-Stiftung, die Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die Hans Böckler-Stiftung, das Evangelische Studentenwerk Villingst, die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Hannes Seidel-Stiftung, das Ernst Ludwig Ehrlich-Studienwerk, die Konrad Adenauer-Stiftung, die Friedrich Naumann-Stiftung und das Cusanuswerk.</p>
<p>Was bieten die Förderungswerke an? Auf der einen Seite Geld. Zunächst gibt es für Studierende ein Grundstipendium, dessen Höhe vom Einkommen des Studenten, seiner Eltern oder des Ehegatten abhängt. Zusätzlich gibt es Büchergeld. Promovenden erhalten ein deutlich höheres Stipendium und eventuell eine Forschungskostenpauschale. Alle Förderwerke begrüßen es, wenn Abiturienten für das Studium eine Universität im Ausland anpeilen. Für diese Studenten ist die Finanzierung von Sprachkursen und Praktika möglich. Im Ausland anfallende Studiengebühren werden bis zu einer festgesetzten Höhe ebenfalls bezahlt.</p>
<p>Weiterhin bieten die Förderwerke beratende Studienbegleitung durch Vertrauensdozenten am Studienort an. Studenten können sich außerdem in Seminaren und Tagungen, unabhängig von ihren Studienfächern, weiterbilden und orientieren. Stipendiaten werden auch nach Abschluss des Studiums weiter betreut. Sie können sich in Berufsnetzwerken engagieren und sich weiterhin mit ihrem Förderwerk austauschen. </p>
<h2>Sportstipendien</h2>
<p>Deutschland ist kein bedeutendes Sportförderungsland. Sportstipendien werden daher häufig für Studienaufenthalte in den USA beantragt. Das liegt daran, dass die dortigen Universitäten schon immer sehr sportverbunden waren und die Studenten Sport und Studium ideal miteinander verbinden können. Universitäts-Sportmannschaften genießen in Amerika ein hohes Ansehen, verleihen ihrer Universität Attraktivität und dienen ihr als Werbemittel. Es gibt im Sportbereich Voll- und Teilstipendien. Vollstipendien decken sämtliche Kosten, wie Studiengebühren, Unterkunft und Verpflegung ab. Bei Sportstipendien haben Frauen oft die besseren Chancen, ein Vollstipendium zu erhalten. Meistens werden Stipendien von den Sporttrainern der Universitäten gestiftet oder organisiert. Trotzdem ist es wenig aussichtsreich, die Bewerbung direkt an sie zu richten. Eine ganze Reihe von privaten Agenturen hat sich auf diesem Sektor ausgebreitet. Die Agenturen halten Kontakt zu amerikanischen Sport-Coaches und übernehmen für diese die Vorauswahl von Stipendiumbewerbern. Wie erfolgreich und seriös jede Agentur ist, das muss der  Bewerber selbst herausfinden. Manche Agenturen arbeiten mit einer sehr reduzierten Anzahl von Universitäten zusammen. Wer sich als Bewerber von einer Agentur nicht adäquat repräsentiert fühlt, sollte die Agentur wechseln.</p>
<h2>Kuriose Stipendien</h2>
<p>Hat da jemand behauptet, es gäbe Stipendien nur zum Pauken? Irrtum! Die schleswig-holsteinische Yak-Kamel-Stiftung belohnt jedes Jahr fachkundige Veröffentlichungen über Kamele und Yaks mit drei Geldpreisen von 1000, 500 und 250 Euro. Sollte dies als Ansporn für Biologen zu interpretieren sein?</p>
<p>Privat kann Stipendien anbieten, wer sich bemüßigt fühlt. Eine Gruppe weiblicher Künstlerinnen bot als Stipendium zwei Wochen in einem Schrank an. Die vier Frauen wollten damit auf die prekäre Situation von Künstlern aufmerksam machen, weil im Kunstbereich kaum Stipendien und noch weniger Geldstipendien vergeben werden. Ein Künstler nahm sie beim Wort und quartierte sich zwei Wochen im besagten Schrank ein. Das Ergebnis der Klausur ist unbekannt. </p>
<p>Foto: Andrey Kiselev &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Nobel und andere berühmte Stiftungen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 12:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Studi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stiftungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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		<description><![CDATA[Aufgrund ihres jahrhundertelangen Wirkens, teil im gleißenden Rampenlicht der Öffentlichkeit, haben es einige Stiftungen zu Berühmtheit gebracht. Yale und Harvard für Bildung und Prestige Wer hat noch nicht von den nordamerikanischen Eliteuniversitäten Harvard und Yale gehört? Beides sind Stiftungen. Nicht nur garantiert ein Abschluss an diesen Universitäten den Eintritt in die höheren Ebenen von Finanzen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stiftungsindex.org/wp-content/uploads/2011/02/Fotolia_1115125_XS-300x200.jpg" alt="" title="Nobel und andere berühmte Stiftungen , Foto: Karen Roach - Fotolia.com" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-11" /><strong>Aufgrund ihres jahrhundertelangen Wirkens, teil im gleißenden Rampenlicht der Öffentlichkeit, haben es einige Stiftungen zu Berühmtheit gebracht.</strong></p>
<p><span id="more-9"></span></p>
<h2>Yale und Harvard für Bildung und Prestige</h2>
<p>Wer hat noch nicht von den nordamerikanischen Eliteuniversitäten Harvard und Yale gehört? Beides sind Stiftungen. Nicht nur garantiert ein Abschluss an diesen Universitäten den Eintritt in die höheren Ebenen von Finanzen, Politik und Wirtschaft, die Stiftungen sind auch für ihren besonders kalkulierten Umgang mit ihrem Vermögen bekannt. Beide Stiftungen erzielen kontinuierlich hohe Renditen und die Universitäten gehören zu den reichsten der Welt.</p>
<h2>Eduard und Julie Pfeiffer für das Volk</h2>
<p>Eine der nobelsten deutschen Stiftunge wurde 1917 vom Stuttgarter Ehepaar Eduard und Julie Pfeiffer ins Leben gerufen. Das kinderlose Ehepaar vererbte der Eduard Pfeiffer Stiftung sein gesamtes Vermögen und verfügte, dieses solle zum Abbau der sozialen Spannungen und Gegensätze, zur Förderung der Volksbildung und zur Verbesserung der medizinischen Verhältnisse für das Volk eingesetzt werden. Eduard Pfeiffer hatte sich zeitlebens stark sozial und politisch engagiert, Altbausanierungen und sozialen Wohnungsbau finanziert.</p>
<h2>Robert Bosch für Arbeiterrechte und Medizin</h2>
<p>Der bekannte Kämpfer gegen Antisemitismus Robert Bosch wurde bei einer persönlichen Begegnung mit Adolf Hitler 1933 in seiner Haltung bestätigt. Boschs ungewöhnliche und fortschrittliche Meinung zur Weltwirtschaft und die Einführung des 8-Stunden-Tages in seinen Fabriken, mit Aussicht auf einen 6-Stunden-Tag, waren damals und sind noch heute revolutionär. Die 1964 entstandene Robert-Bosch-Stiftung unterhält Krankenhäuser und setzt sich für gemeinnützige und soziale Zwecke ein.</p>
<h2>Alfred Nobel für Frieden, Literatur und Wissenschaft</h2>
<p>Die weltweit vielleicht bekannteste Stiftung ist die des Erfinders Alfred Nobel. Zum Bekanntheitsgrad hat sicherlich beigetragen, dass die Preise, die diese Stiftung seit dem Jahr 1901 für überragende Leistungen auf den Gebieten der Wissenschaften Chemie, Physik und Medizin sowie der Literatur vergibt, Nobelpreis heißen. Seit 1969 gibt es außerdem einen Nobelpreis der Wirtschaftswissenschaften. Nobelpreise gibt es ebenfalls für Menschen und Organisationen, die sich für den Frieden in besonderer Weise einsetzen. Dies können Politiker ebenso sein wie Privatpersonen. In der langen Liste der Nobelpreisträger befinden sich so bekannte Namen wie Günter Grass, der den Nobelpreis für Literatur 1999 entgegennehmen konnte, und Albert Einstein, der 1921 für seine Leistungen auf dem Gebiet der Physik geehrt wurde. Der Nobelpreis derselben Kategorie kann an mehrere Personen gleichzeitig gehen. Ebenso geschieht es, dass in einer Kategorie in einem Jahr gelegentlich niemand geehrt wird. In den Weltkriegsjahren 1939 bis 1943 wurde kein Friedensnobelpreis vergeben, und das fünf Jahre in Folge. Jury in Sachen Nobelpreis sind, neben dem Nobelpreiskomitee, die Schwedische Akademie, die Schwedische Akademie der Wissenschaften und das Karolinska-Institut. Damit ist der Nobelpreis komplett eine schwedische Angelegenheit. </p>
<p>Von allen Nobelpreisen ist es der Preis für die Bemühungen um den Weltfrieden, der das meiste öffentliche Interesse bündelt. Die Juroren der Alfred Nobel Stiftung schrecken nicht vor  Entscheidungen zurück, die Staub aufwirbeln. 2009 sorgte die Vergabe des Friedensnobelpreises an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama für hoch temperierte Diskussionen. 2010 war es die Vergabe des Friedensnobelpreises an den inhaftierten chinesischen Aktivisten Liu Xiaobo, die die Offentlichkeit polarisierte. Debattenstoff war unter anderem, ob ein Häftling den Friedensnobelpreis erhalten sollte.</p>
<p>Foto: Karen Roach &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Die Geschichte der Stiftung hat religiöse Wurzeln</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 12:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Studi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftungen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Stiftungen können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sie entstanden im Mittelalter. Wohlhabende Stifter hofften, durch Mildtätigkeit und Abtretungen an die Kirche den Wohlgefallen Gottes zu erlangen und sich gleichzeitig den Weg in den Himmel zu ebnen. Aus der heutigen Sicht mag dies lächerlich oder profan klingen. Doch wer so denkt, vergisst, welche Macht im Mittelalter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stiftungsindex.org/wp-content/uploads/2011/02/Fotolia_29327117_XS-300x200.jpg" alt="" title="Die Geschichte der Stiftung hat religiöse Wurzeln, Foto: azzzim - Fotolia.com" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-23" /><strong>Stiftungen können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sie entstanden im Mittelalter. Wohlhabende Stifter hofften, durch Mildtätigkeit und Abtretungen an die Kirche den Wohlgefallen Gottes zu erlangen und sich gleichzeitig den Weg in den Himmel zu ebnen. Aus der heutigen Sicht mag dies lächerlich oder profan klingen. Doch wer so denkt, vergisst, welche Macht im Mittelalter die Kirche besaß und mit welcher Frivolität sie gottesfürchtige Menschen gefügig machte und ihre Geldbeutel öffnete. Einen Platz im Paradies und den Gefallen Gottes erreichte man durch das Prinzig quid pro quo, Geld gegen Himmel, Güter gegen göttliches Wohlwollen.</strong></p>
<p><span id="more-22"></span></p>
<p>Dies wusste auch Jakob Fugger. Im Jahre 1521 stiftete er die älteste, heute noch bestehende Sozialsiedlung der Welt, die Augsburger Fuggerei. Sie besteht aus 67 Häusern, die im Reihenhausprinzip beziehungsweise im Mehrhausprinzip gebaut sind und in denen heute zirka 150 bedürftige Augsburger katholischen Glaubens leben. Die Jahresmiete einer Wohnung in der Fuggerei beträgt weniger als ein Euro, Nebenkosten wie Strom, Wasser und Heizung zahlen die Mieter selbst. Im Austausch für das Privileg, zu einem symbolischen Mietpreis in einer gepflegten historischen Siedlung zu wohnen, sprechen die Bewohner der Fuggerei täglich ein Ave Maria, ein Glaubensbekenntnis und ein Vaterunser für den Stifter und seine Familie.</p>
<h2>Stiftungen im Mittelalter</h2>
<p>Das Mittelalter brachte jedoch nicht nur mildtätige Stiftungen hervor. Viele der diesem Zeitalter entsprungenen Stiftungen sind Gedenkstiftungen mit dem einzigen Zweck, das Andenken an den Stifter lebendig zu halten. Nicht wenige Adlige stifteten Klöster, die nach demselben Prinzip funktionierten, wie die Augsburger Fuggerei. Eine Familie oder ein einzelner Adliger spendeten Grundbesitz, finanzierten den Bau einer Klosteranlage und stellten das Grundkapital. Im Gegenzug verpflichtete sich das Kloster, das Andenken des Stifters oder der Stifterfamilie zu erhalten. </p>
<p>Zum Zwecke des Gedenkens stifteten Adlige gelegentlich auch kirchliche Utensilien und Mobiliar, wie zum Beispiel Vortragekreuze und Altarplatten. Solche Utensilien haben den Vorteil, dass sie bei sachgerechter Handhabung extrem haltbar sind. Das Otto-Mathilden-Kreuz, gestiftet im 10. Jahrhundert, ist Teil des Essener Domschatzes.</p>
<p>Es ist verwunderlich, dass sich die Institution der Stiftung über die Jahrhunderte erhalten hat. Europa sah auf der Weltkarte im Mittelalter völlig anders aus als heute. Kleinstaaten und Fürstentümer bildeten das heutige Deutschland. Kriege wurden ausgefochten, Denkmäler, Siedlungen und Klöster vernichtet. Die Rechtsprechung hat sich vom Mittelalter bis in die heutige Zeit so häufig geändert, dass ein Nachzählen unsinnig wäre. Trotzdem ist der Stiftsgedanke erhalten geblieben und mit ihm zusammen auch viele Stiftungen. </p>
<h2>Beispielhafte Stiftungen</h2>
<p>In, geschichtlich betrachtet, jüngster Zeit, war der Nationalsozialismus fatal für viele Stiftungen. Enteignungen und Ruin ließen viele Stiftungen zum Erliegen kommen. Erst mit der Neuordnung nach Kriegsende gab es wieder Neugründungen von Stiftungen.</p>
<p>Animierend auf potentielle Stifter wirkt sich dabei aus, dass Stiftungen mitnichten rein altruistische Einrichtungen sind. Es fühlt sich eben nicht jeder bemüßigt, das Volk durch Bibliotheken zu bilden oder alten Menschen das Mittagessen täglich frei Haus zu liefern. Stiftungen ermöglichen eine Vermögensverwaltung weit über den Tod des Spenders hinaus, genießen unter bestimmten Bedingungen Steuererleichterungen und sind sogar dazu geeignet, die Führungsnachfolge in Unternehmen zu sichern. Dies ist der Grund, warum gelegentlich das Wörtschen „Stiftung“ hinter Unternehmensnamen zu finden ist, siehe Lidl Stiftung und Siemens Stiftung.</p>
<p>Foto. azzzim &#8211; Fotolia.com</p>
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